Statt „hochwertig“ und „natürlich“ einfach zu behaupten, nennen Sie exakte Zusammensetzungen: 78 Prozent FSC-zertifizierte Buche, 12 Prozent recycelter Stahl, 10 Prozent Schrauben und Beschläge, lösemittelfreier Lack mit VOC-Werten unter Grenzwert. Beschreiben Sie Klebstoffe, Oberflächen, Herkunft der Textilien und Polsterfüllungen. Ergänzen Sie Prüfstandards, zum Beispiel EN 717-1 für Formaldehyd, und verlinken Sie Datenblätter. Je konkreter die Angaben, desto geringer die Zweifel und Rückfragen.
Nennen Sie Herkunftsländer, Stationen der Fertigung und Transportwege mit nachvollziehbaren Details: Holz aus Österreich, Zuschnitt in Tschechien, Endmontage in Bayern, Versand per Bahn statt Flugfracht. Erklären Sie, wie Ihr Chain-of-Custody-Prozess funktioniert, wie Zulieferer auditiert werden und welche Schritte zur Risikoprüfung beitragen, etwa zu Arbeitsrechten oder Waldschutz. Kleine Karten, klare Zeitachsen und ehrliche Hinweise zu Engpässen zeigen Respekt und stärken Glaubwürdigkeit.
Zertifikate sind nur dann hilfreich, wenn sie verifiziert und verständlich erläutert werden. Führen Sie FSC oder PEFC für Holz, Blauer Engel oder EU Ecolabel für Emissionen und Chemikalien, GREENGUARD für Innenraumluft und EPDs für Lebenszyklusdaten an. Verlinken Sie gültige Dokumente, nennen Sie Prüfinstitute und Laufzeiten, erklären Sie, was genau abgedeckt ist – und was nicht. So werden Sie vom Absender schöner Etiketten zum verlässlichen Übersetzer technischer Nachweise.
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